Einzelkritik
Cash-Games (7 / 10)
Die Auswahl an Cash-Games auf Everest ist (grade zu ungünstigen Zeiten) sehr übersichtlich. Auch werden nur Hold’em und Omaha angeboten. Aber in den europäischen Abendstunden brummt die Seite und man findet auch bis in die hohen Limits hinein Mitspieler. Die Gegner auf Everest sind im Schnitt ein ganzes Stück schwächer als auf vergleichbaren Seiten und es lassen sich auch profitable Tische jenseits des $100 Buy-Ins finden.
Turniere (7 / 10)
Everest gibt sich bei Turnieren große Mühe, viele Spieler zu erreichen und ist damit auch sehr erfolgreich. Monatlich wird ein Turnier mit $250k Preispool angeboten und man findet täglich mehrere Turniere mit hohem vier- bis fünfstelligem Preispool.
Live-Spieler kommen bei Everest auch auf ihre Kosten. Regelmäßig werden sehr lukrative Satellites zu EPT und WSOP-Turnieren angeboten.
Software und Grafik (7 / 10)
Die Everest-Software schaut ein wenig altbacken aus und die Lobby ist auf den ersten Blick eher verwirrend als informativ. Aber an die Lobby gewöhnt man sich schnell und findet sich dann auch zurecht und die Tische lassen verschiedene Layouts zu.
Das Spielen an mehreren Tischen ist bei Everest inzwischen sehr benutzerfreundlich geworden, obwohl die Software zur Zeit maximal 8 Tische zulässt. Aber es gibt auch nur weniger Nutzer, die das Bedürfnis haben noch mehr Tische auf einmal zu bedienen.
Support (8 / 10)
Den Support gibt es bei Everest nur per Email. Aber dafür ist er sehr gut und auf deutsch verfügbar. Man bekommt in der Regel in wenigen Stunden eine Antwort und diese ist hilfreich, freundlich und – mit ein wenig Glück – auch humorvoll.
Freerolls (5 / 10)
Für Ersteinzahler gibt es Freeroll mit einem $500 Preispool. Ansonsten gibt es hin und wieder kleinere Freerolls für aktive Spieler, aber das Angebot hier ist sehr übersichtlich.
Spieleranzahl (6 / 10)
Everest hat im Zuge der Regulierung des französischen Pokermarktes seine französischen Spieler ausgekoppelt. Diese spielen nun unabhängig von den restlichen Spielern auf everest.fr. Dadurch ist die Anzahl der Spieler auf Everest stark gesunken und mit Frankreich ist die – im Schnitt – schlechteste Pokernation aus dem Spielerpool genommen. Zur Zeit kommt Everest im Schnitt auf 1.300 bis 1.800 Spieler. In den Abendstunden ist diese Zahl jedoch ca. Doppelt so hoch.
Bonus (10/10)
Der Everest-Bonus ist grade für Einsteiger bombastisch. Unabhängig von der Höhe der ersten Einzahlung erhält man $200 Bonus. So kann man sich zum Beispiel für $10 Einzahlung schon den gesamten Bonus sichern. Der Bonus lässt sich enorm schnell freispielen und entspricht über 50% der gezahlten Rake. Dieses Angebot ist grade für Einsteiger, die nicht sofort große Beträge investieren wollen ideal.

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