Einführung in Texas No Limit Hold'em: Geber und Blinds

Der Geber

No Limit Texas Hold’em wird mit zwei bis zehn Spielern gespielt. Die Spieler sitzen um einen Tisch, und einer von ihnen ist der Kartengeber (auch Dealer genannt – das hat aber nichts mit Drogen zu tun, sondern kommt vom englischen ‘to deal’ – ‘geben’). Da der Kartengeber nach jeder gespielten Hand wechselt, gibt es einen Dealer-Button, welcher vor dem aktuellen Geber liegt.

Spielt man in einem Casino oder online, so gibt man selbst natürlich nie Karten. Das übernimmt der Casino-Dealer oder der Computer und er gibt immer für den Spieler, vor dem der Dealer Button gerade liegt. Während das Geben der Karten in der gemütlichem Heimrunde und auch im Casino eine recht langsame und oftmals etwas fehleranfällige Sache ist, werden die Karten online innerhalb von wenigen Sekunden gemischt und ausgeteilt.

Chips

Jeder Spieler hat einen Stapel Chips vor sich. Diese entsprechen dem Geld, das der Spieler am Tisch hat. Es wird nicht mit echtem Geld auf dem Tisch gespielt, da es zum einen zum Betrug einladen würde, und das Spielen mit Chips ästhetischer ist, als das Geklimper von Münzen.

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Spielt man live, sollte man auf seine Chips aufpassen. Sie sehen zwar nicht aus wie Geld, haben aber trotzdem einen (manchmal nicht unerheblichen) Wert. Ebensowenig wie man in einem Restaurant nicht sein Portemonnaie auf dem Tisch liegen lässt, bevor man die Toilette aufsucht, sollte man beim Poker seine Chips nicht im Kreis von Unbekannten unbeaufsichtigt lassen.

Auch sollte man sich bei einem Live-Spiel so schnell wie möglich mit den Wertigkeiten der verschiedenen Chips vertraut machen. Es kann sehr ärgerlich sein, einen kleinen unschuldig aussehenden gelben Chip in den Pot zu werfen mit in der Intention einen Euro zu setzen, nur um herauszufinden, dass man grade fünfhundert euro gesetzt hat.

Das sind Probleme, die man online nicht hat. Das Geld ist bei allen großen Pokeranbietern sicher und die Software zeigt einem immer deutlich an, welchen Betrag man gerade setzen will.

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Blinds

Die beiden Spieler, die links vom Geber sitzen, nennt man die Blinds. Der Spieler auf der Position direkt links vom Geber ist der Small Blind. Der Spieler links vom Small Blind ist der Big Blind. Die Spieler auf diesen Positionen haben eine besondere Rolle, da sie als einzige Chips einzahlen müssen (alle weiteren Einzahlungen von allen Spielern sind freiwillig). Die beiden Blinds müssen noch bevor die Karten ausgeteilt werden – also blind, ohne ihre Karten zu kennen – Chips zahlen.

Die Blinds gibt es, damit sichergestellt ist, dass jeder Pot ein paar Chips enthält, und um allen Spielern einen Anreiz zu geben, um den Pot zu spielen.

Die Anzahl der Chips, welche die Blinds vor der Hand zahlen müssen, ist vorher festgelegt und bleibt während des gesamten Spiels gleich. Man benennt das Spiel sogar nach der Höhe der Blinds. Beträgt zum Beispiel der Small Blind €1 und der Big Blind €2, so nennt man das Spiel ‘€1/€2 No Limit Texas Hold’em’. In der Regel beträgt der Smallblind genau die Hälfte des Big Blinds.

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