Einführung in Texas No Limit Hold'em: Handkarten und Gemeinschaftskarten
Handkarten
Jeder Spieler erhält vom Kartengeber verdeckt zwei Karten, welche nur er sich ansehen darf. Dies sind die einzigen Karten, welche die Spieler selbst erhalten. Genannt werden sie die Handkarten oder auch Holecards.

Spielt man in einem Live-Spiel, ist es sehr wichtig, die eigenen Handkarten zu beschützen indem man einen Chip oder etwas anderes drauf legt. Liegen die Karten unachtsam vor einem, kann es sein, dass der Dealer sie einfach wegnimmt in der Annahme man habe gepasst. Auch sollte man die Karten zum Anschauen nicht vom Tisch hochheben oder gar vor sich halten. Poker ist nicht Skat, wo man sein Blatt ständig vor sich haben muss. Es genügt in der Regel vorsichtig die Ecken der beiden Karten hochzubiegen um zu sehen, welche Karten man hat. Dann muss man sich diese nur noch merken. Und vergisst man seine Karten im Laufe des Spiels, werden sie höchstwahrscheinlich auch nicht so gut gewesen sein.

Abkürzungen der Karten
In den meisten Fällen wird Poker mit einem amerikanischen Kartendeck gespielt. Entsprechend werden die abkürzenden Buchstaben auf den Karten auch von den englischen Begriffen hergeleitet. Im Internet werden die Karten oftmals durch zwei Symbole abgekürzt, das erste bezeichnet den Rang der Karte, das zweite die Farbe. So steht ‘Js’ zum Beispiel für den ‘Jack of Spades’, also den Pikbuben. Die Karten werden wie folgt abgekürzt:
A: Ace, Ass;
K: King, König;
Q: Queen, Dame;
J: Jack, Bube;
T: Ten, Zehn;
9: Nine, Neun;
…
2: Two, Zwei;
s, Spade, Pik;
h, Heart, Herz;
d, Diamond, Karo;
c, Clubs, Kreuz
Gemeinschaftskarten
Im Laufe eines Spiels werden fünf Karten vom Geber offen in der Mitte des Tisches ausgelegt. Dies sind die Gemeinschaftskarten, welche allen Spielern gehören. Diese Gemeinschaftskarten werden nicht alle auf einmal, sondern erst nach und nach ausgelegt. Dazwischen findet jeweils eine Setzrunde statt. Was während der Setzrunden passiert, wird später erläutert.
Zunächst werden drei Gemeinschaftskarten ausgelegt, diese nennt man den Flop. Es folgen einzeln zwei weitere: zunächst der Turn und als letztes der River.

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