Einführung in Texas No Limit Hold'em: Showdown

Sind alle fünf Gemeinschaftskarten ausgelegt und alle Spieler mit dem Setzen von Chips fertig (wie das genau funktioniert, folgt sofort), vergleichen alle Spieler, die noch in der Hand sind – also nicht gepasst haben – ihre Karten. Dies nennt man Showdown.

Dafür bildet jeder Spieler aus seinen zwei eigenen und den fünf Gemeinschaftskarten die beste Kombination von fünf Karten. Er hat also sieben Karten zur Auswahl und muss genau fünf daraus machen. Dabei ist es egal, wie viele seiner eigenen zwei Karten er nimmt, eine, zwei oder sogar gar keine. Diese Kombination nennt man seine Hand. Jeder Spieler darf beliebige Gemeinschaftskarten benutzen und die selben Gemeinschaftskarten können auch von mehreren Spielern benutzt werden, um eine Hand zu bilden – man kann also nicht anderen Spielern Gemeinschaftskarten wegnehmen.

Beispiel für einen Showdown

In diesem Beispiel lassen wir drei Spieler (Ed, David und Mason) zum Showdown gelangen. Sie haben folgende Karten:

Ed: KQ
David: JT
Mason: 94

Die Gemeinschaftskarten sind: K99QA

Ed bildet seine Hand aus seinen beiden Handkarten und dem König, der Dame und dem Ass aus den Gemeinschaftskarten, hat also diese Hand:
KQKQA (zwei Paare)

David bildet seine Hand, indem er seine beiden Handkarten benutzt und die gleichen Gemeinschaftskarten wie Ed. Dass Ed diese Karten auch benutzt, macht dabei gar nichts. David hat dann diese Hand:
JTKQA (Straße)

Mason bildet seine Hand mit nur einer seiner Handkarten und vier der Gemeinschaftskarten (dabei benutzt er, ebenso wie Ed und David, das Ass und den König und zusätzlich beide Neunen):
9K99A (Drilling)

Nachdem alle Spieler ihre Hand gebildet haben, werden die Hände verglichen, und der Spieler mit der besten Hand gewinnt alle Chips im Pot. (Haben zwei Spieler die gleiche Hand, so teilen sie sich den Pot.)

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Spielt man zu Hause mit Freunden, kann es schon mal ein wenig dauern, bis jeder Spieler weiß, welche fünf der sieben möglichen Karten er spielen will. Hin und wieder entbrennen auch kleinere Missverständnisse darüber, wer nun die bessere Hand im Angebot hat. Im Casino übernimmt dies alles der Dealer für einen. Doch auch Dealer sind nur Menschen und können hin und wieder kleine Fehler machen. Spielt man hingegen online, stellt die Software automatisch fest, welche Hand die beste ist und schiebt den Pot zu dem Gewinner.

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